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Den Immobilienstandort bewerten

Wer eine Immobile zu erwerben plant, wird in die Auswahl eine Menge Kriterien einbeziehen. Die Standortfaktoren sind in diesem Zusammenhang etwas besonders Wichtiges. Hier gibt es eine ganze Reihe von Dinge zu beachten - egal, ob eine privat oder gewerblich zu nutzende Immobilie gekauft werden soll.

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Infrastruktur, die eine Immobilie zu bieten hat. Was bedeutsam ist, hängt in hohem Maße von der Zielgruppe ab. Während Privatpersonen vor allem berücksichtigen, dass Schulen und Kindergärten, Ärzte und andere medizinischen Heilberufe, öffentliche Einrichtungen, Läden und Geschäfte sowie eine gute verkehrstechnische Anbindung vorhanden sind, sind für Unternehmen andere Faktoren wichtig. Dazu zählen neben der Verkehrsanbindung ein gutes Internet sowie Areale in der Umgebung, die Park- und Lagerflächen bieten können.

Privatpersonen schätzen oft die Naturnähe ihres neuem Domizils. Grundsätzlich ist damit natürlich auch die Überlegung verbunden, ob der neue Immobilienstandort in der Stadt oder auf dem Land angesiedelt sein soll. Natur in der Umgebung kann bedeuten, dass man direkt am Waldrand lebt. Es kann aber auch heißen, dass ein naturnahes Ausflugsziel vorhanden ist. Generell wichtig: Durch die Attraktivität, die heute naturnahen Immobilien zugemessen wird, sind diese preislich oft nicht allzu günstig, wenn sie in Stadtumgebung beheimatet sind. Bei echten Landdomizilen ist dies oft günstiger. Hier sind allerdings die Kosten für die Fahrten zum Arbeitsplatz oft aufwendiger und dann natürlich auch besonderes relevant. Aussicht und Erholungswert sind unmittelbar mit der Natur rund um eine Immobilie verknüpft. Menschen, die eine hohe Lebensqualität und eine angemessene Work-Life-Balance schätzen, berücksichtigen den Erholungsfaktor rund um eine Immobilie in der Regel besonders. Die Entwicklung der Umwelt ist damit immer verbunden. So sollte ein Immobilienkäufer auch immer genau recherchieren, welche Pläne es für das Umland um seine Immobilie vielleicht bereits gibt. Es ist dabei wichtig, ob es sich um ein typisches Baugebiet handelt oder auch industrielle Ansiedlung erlaubt und vielleicht auch geplant ist. Manchmal ist ein Gebiet auch interessant für den Bau einer Trasse im Elektrizitätsbereich oder einer neuen Verkehrsanbindung. Hier lohnt es sich, genau zu eruieren, ob in dieser Richtung etwas geplant ist.

Wichtig ist auch, das Grundstück einer neuen Immobilie danach zu bewerten, ob es mit irgendwelchen Altlasten verbunden sein könnte. Eine Kontamination der Umwelt und des Grundwassers ist hierfür ein Beispiel. Zudem kann es auch sein, dass auf dem Grundstück noch unnötige Immobilien vorhanden sind. Ist ein Bau geplant, ist die Bodenbeschaffenheit ebenfalls essentiell. In diese Zusammenhang sind auch die Kosten einer eventuellen Erschließung zu berücksichtigen. So kann es beispielsweise sein, dass im Boden noch Wurzelwerk vorhanden ist, das vor einem Bau natürlich erst zu entfernen ist. Soll eine vorhandene Immobilie gekauft und renoviert werden, ist oft eine energetische Sanierung ratsam. Diese verbessert nicht nur die Energieeffizienz der Immobilie. Sie kann auch staatlich attraktiv gefördert werden.

Nutzungsbeschränkungen sind ein wichtiges Thema vor allem dann, wenn eine gewerbliche Ansiedlung geplant sein sollte. Für den unternehmerischen Einsatz der Immobilie ist es in der Regel bedeutsam, dass keine Einschränkungen mit dem Objekt verbunden sind. Oft sind jedoch Umweltauflagen zu beachten, die vor allem mit möglichen Emissionen zusammenhängen. Diese sind im Vorfeld natürlich exakt zu klären. Es ist sinnvoll, dies alles schriftlich zu dokumentieren, wenn man eine Immobilie erwirbt. Auch Steuern sind ein wichtiges Thema, wenn man eine Immobilie kauft. Die Gewerbesteuer für Unternehmen ist in verschiedenen Regionen auch unterschiedlich hoch und daher unbedingt zu berücksichtigen.

Ihre Checkliste für die Standortwahl beim Immobilienkauf:

Zu berücksichtigen gilt beim Immobilienkauf vor allem:

Jeder dieser Faktoren ist mit der Preisgestaltung für die Immobilie verknüpft. Es gilt also, genau abzuwägen, wie das Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Dinge, die einem wichtig sind, beschaffen ist. Bei Einschränkungen der Attraktivität einer Immobilie lohnt es zudem auch, preislich nachzuverhandeln, um ein optimiertes Angebot nutzen zu können. Mit der professionellen Unterstützung durch einen versierten und marktpreisorientierten Immobilienmakler kann dies in der Regel besonders effizient verwirklicht werden.

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