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Kauf einer Immobilie: Schnäppchen entdecken

Natürlich wird ein Immobilienkäufer trotz sachgemäßer Immobilienbewertung auch immer nach dem berühmten Schnäppchen recherchieren. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass eine solche Immobilie oft unter der Hand verkauft wird. Oft ist es Mundpropaganda. Manchmal werden diese Immobilien auch dem Makler anvertraut, der sie besonders diskret vermitteln soll und der mit seiner speziellen Marktkenntnis dann auch zum wertvollen Ansprechpartner für potenzielle Interessenten werden kann.

Billige Immobilien auf Immobilienportalen sind allerdings eher mit Vorsicht zu genießen - vor allem dann, wenn es sich um Ladenhüter auf den Onlineplattformen handelt. Hier gibt es fast immer einen Haken, der den guten Preis in aller Regel nicht rechtfertigt. Hier kann ein Gutachter Klarheit schaffen.

Den fairen Preis für eine Immobilie erkennt man oft dann, wenn man ihn mit anderen Immobilien vergleicht, die ähnliche Merkmale zu bieten haben. Auch die Bewertung durch einen sachverständigen Gutachter ist ein Grund, den Immobilienpreis als fair einzuschätzen. Das Gleiche gilt, wenn Rechnungen über durchgeführte Sanierungen und Modernisierungen vorgelegt werden. Transparenz ist wichtig. Je bereitwilliger der aktuelle Immobilieneigentümer Auskunft über die Immobilie gibt und auch die jeweiligen Nachweise erbringt, umso vertrauenswürdiger ist er und es kann auf eine faire Immobilienbewertung gebaut werden. Im Internet kann zudem recherchiert werden, wie viel für welche Quadratmeterzahl in welcher Region normalerweise gezahlt wird. Dies sind natürlich nur erste Einschätzungen.

In diesem Zusammenhang sollten Interessenten auch den Mietpreismultiplikator kennen. Er ist ein bewährtes Instrument für alle, die eine Immobilie als Kapitalanlage planen und Recherche in Bezug auf deren Rendite betreiben. Der Kaufpreis, den ein Eigentümer einer Immobilie verlangt, wird durch die Nettokaltmiete eines Jahres geteilt, die dieses Objekt generiert. Der Faktor, der sich daraus ergibt, wird mit der Rendite der Anschaffung verbunden: Oberhalb des Faktors 20 wird von der Anschaffung einer Immobilie in der Regel abgeraten, weil diese keine besonders hohe Rendite bietet.

Der Mietpreismultiplikator ist aber auch mit Nachteilen verknüpft. So ist er mit dem Zustand der Immobilie nicht verknüpft. Eventueller Sanierungsbedarf ist beispielsweise also gar nicht integriert. Zudem macht es einen wichtigen Unterschied, ob die Immobilie in der Stadt oder auf dem Land angesiedelt sind und im Zeitalter von Wohnungsnot und Preisdruck vielleicht unrepräsentative Werte zustandekommen.

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