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Die Immobilienbewertung

Die Immobilienbewertung ist das A und O, wenn eine Immobilie gekauft werden soll. Und doch ist sie der Bereich, in dem die meisten Fehler gemacht werden. Klassisches Beispiel ist es hierfür, dass der aktuelle Immobilieneigentümer als Verkaufspreis den Preis veranschlagt, den er für den Kauf der Immobilie selbst bezahlt hat. Doch über Jahrzehnte ändert sich der Wert einer Immobilie. Das kann positiv oder negativ sein.

Die Werterhöhung einer Immobilie kommt dadurch zustande, dass energetische Sanierungen und Modernisierungen durch den Eigentümer durchgeführt wurden. Sie schaffen den Mehrwert einer Immobilie, den Interessenten auch zu bezahlen haben. Energieeffizienz ist in diesem Zusammenhang heute besonders wichtig und wird von Interessenten für eine Immobilie oft genau überprüft. Wenn also der vorherige Eigentümer beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach der Immobilie angebracht oder im Keller eine Wärmepumpe eingebaut hat, sind dies Wertsteigerungen, die zusätzlich durch ihr hohes Energiesparpotenzial punkten und auch die Umwelt schonen, weil erneuerbare Ressourcen zum Einsatz kommen. Weiteren Mehrwert bietet es, wenn Komfort rund um die Immobilie erhöht wird. Das kann der Balkon sein, der nachträglich angebracht worden ist, aber auch das Vordach über der Haustür. Auch eine Garage oder ein Carport, das nach dem Kauf erst errichtet worden ist, erhöhen den Gesamtwert, den diese Immobilie nun zu bieten hat. Für Unternehmen gilt: Wenn eine Immobilie durch eine günstige Verkehrsanbindung oder eine erstklassige Internetverbindung ein Extraplus erhalten hat, ist dies Mehrwert, der gerne bezahlt wird,

Die Wertminderung einer Immobilie kommt oft dadurch zustande, dass Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durch den Eigentümer vernachlässigt wurden. So kann ein Leck im Dach, das nicht repariert ist, den Immobilienwert deutlich herabsetzen. Aber auch Faktoren von außen, die nicht durch den Immobilieneigentümer generiert wurde, sind möglich. So etwa eine Grundwasserkontamination durch einen Industriebetrieb in der Nachbarschaft, die Schimmelbildung durch ein Hochwasser oder der Brandschaden nach einem Blitzschlag.

Kriterien für die Immobilienbewertung

Wenn eine Immobilie professionell bewertet werden soll, sind viele Faktoren wichtig. Oft ist es sinnvoll, sich in diesem Zusammenhang der Expertise und Erfahrung eines qualifizierten Immobilienmaklers anzuvertrauen.

Zu den Kriterien, die bei einer Bewertung besonders berücksichtigt werden sollten, gehören vor allem das Baujahr des Hauses und die Standortattraktivität des Hauses beziehungsweise der Wohnung. Dies sind objektive Faktoren, die bereits aus dem Exposé der Immobilie zu ersehen sind.

Bei einer Besichtigung kann der aktuelle Zustand der Immobilie überprüft werden. Nicht immer ist dies für den Laien allerdings effektiv möglich. Besser ist es daher, einen Gutachter als professionelle Unterstützung für die Immobilienbewertung zu beauftragen. Beim Gutachten wird zum Beispiel auch die Substanz der Immobilien genau überprüft. Dazu zählt das Mauerwerk, aber auch die Versorgung mit Wasser und Strom. Auch Hausteile, die es zu erneuern gilt, werden kontrolliert. Besonders teuer und daher genau zu berücksichtigen sind hier die Heizung und die Fenster als charakteristische Beispiele für die solide Bewertung der Immobilie. Der Reparaturbedarf sollte bei der Besichtigung genau festgehalten und in den Preisverhandlungen als solides Argument integriert sein.

Der Energieeffizienz einer Immobilie kommt heute eine wichtige Bedeutung zu. Besonders die Nutzung regenerativer und damit nachhaltiger Energien wird von vielen Interessenten für eine Immobilie begrüßt. Hierfür gibt es vielfältige Möglichkeiten. Dazu gehören die Solaranlage auf dem Dach, die Wärmepumpe im Keller, die Regenwassernutzung im Garten und viele mehr. Auch die Wärmedämmung der Immobilie ist in diesem Zusammenhang selbstverständlich besonders wichtig. Sie kann die monatlichen Nebenkosten für die Immobilie erfreulich reduzieren.

Auch Nutzungsbeschränkungen gehören zur Immobilienbewertung dazu. Wenn ein Unternehmen auf dem Gebiet beispielsweise nur eingeschränkt produzieren oder lagern kann, ist die Immobilie vielleicht schon uninteressant geworden. Privatleute planen nicht selten, eine Immobile auch beruflich zu nutzen. Auch hier ist zu recherchieren, ob dies mit einer eventuellen Nutzungsbeschränkung vielleicht nicht vereinbar ist.

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